24 Kommentare
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Avatar von Sebastian Hornung

Also kurz: richte auch den Fokus auf die Vermarktung, nicht nur die Erstellung

Avatar von Simon Richartz

😂 Wenn ich das nächste Mal wieder ewig aushole, um eigentlich genau das zu sagen, erinner mich bitte an diesen Kommentar.

Avatar von Kay Puppa

Zumindest 50% davon ;)

ich glaube das ist eher eine grobe richtung... ich schreibe meist gefühlt eher, als das ich marketing mache... mal sehen wie es bei mir weiter läuft...

Avatar von Reflect and Grow🌱|Mel

...gespannt bin😉🌱

Avatar von Its Pigzy

Sehr schön veranschaulicht. Danke für die Metapher. Damit kann ich immer am besten arbeiten. Ich mag deinen ruhigen Schreibstil.

Die zahlenden Abonnenten sind mir noch etwas suspekt. Liegt vielleicht daran, dass ich nicht meine Texte verkaufen möchte, sondern meine Bilder. Deswegen macht es für mich nicht den großen Sinn meine Arbeiten hinter einer paywall zu verstecken.

Wie siehst du das, bei Accounts die das schreiben nutzen um anderes an den Menschen zu bringen?

Avatar von Simon Richartz

Oh schön, dass Dich das Bild mit dem Umschlag abgeholt hat 🙂

Deinen Vorbehalt verstehe ich total. Mein Grundinstinkt: Deine besten Sachen – Bilder und Texte – gehören nach vorne, frei für alle. Gerade Deine stärksten Bilder sind ja Dein bester Türöffner. Die willst Du nicht wegsperren, die sollen möglichst viele Leute sehen.

Du machst Tierfotografie auf einem Level, das viele richtig gern lernen würden. Das schreit nach einem Angebot, finde ich. Stell Dir eine achtwöchige Begleitung (mit wöchentlichen Video-Calls, 1-zu-1 oder in keinen Gruppen) vor, in der Du Leuten beibringst, wie man auf Augenhöhe fotografiert, wie man wartet, beobachtet, wirklich hinsieht. Dein Rückblick in deinem gepinnten Post im Grunde schon der halbe Lehrplan 😉

Die Bezahlschranke ist bei jemandem wie Dir sowieso nicht der eigentliche Hebel. Aber Du kannst das Angebot aber auch in ein Paid-Abo verpacken.

So oder so: Geld kommt über das, was nur Du beibringen kannst 📸

Avatar von Oscillar

Ich glaube echt, dass Geld verdienen hier nur mit Themen geht, mit denen man Geld verdient (Aktien u.ä.). Zumindest sind das im englischsprachigen große Accounts ;) Ist aber nicht schlimm. Lese gern Deine Fortsetzungen. Weil ich bin komplett bei Dir, mache das für möglichst viele Abonnenten. Mich freut einfach, wenn ich mit dem, was ich mache, Leute erreiche und ihnen auch noch im besten Falle einen wie auch immer gearteten Mehrwert bringe. Dann ist das für mich auch komplett ohne Zahlungen gut.

Avatar von Simon Richartz

Hey, freut mich riesig, dass Du so aufmerksam mitliest 🙏

Beim Thema muss ich Dir aber ein bisschen widersprechen 😉 Ich bin in einer englischsprachigen Community mit über 200 Substack-Creatoren, und da funktionieren wirklich Dutzende Richtungen: Spiritualität, Lifestyle, Technik, was Du willst. Kleine Kanäle mit brutal guten Konversionsraten, von denen große Geldthemen-Account nicht zu träumen wagen würden.

Klar, viele der Großen kippen Richtung Geld. Aber Du brauchst überhaupt keinen Riesenkanal, um zu monetarisieren und Dir ein echtes Standing aufzubauen. Das geht auch mit einer überschaubaren, aber treuen Leserschaft.

Die Haltung, dass das Erreichen von Menschen schon reicht und ihnen Mehrwert bringen, schon reicht, finde ich absolut legitim, ehrlich.

Der Haken ist halt nur: Dann verdient man seine Brötchen woanders. Und nicht selten in Jobs, in denen wenig Leidenschaft steckt, manchmal verkauft man Dinge, hinter denen man gar nicht steht. Steckte da selbst mal drin.

Und das finde ich tragisch. Genau deshalb packe ich so viel Wert wie möglich in meinen kostenlosen Content, um dann mit einer kleineren Gruppe tiefer und gegen Vergütung zu arbeiten und denen noch mal richtig viel mitzugeben.

Aber wie gesagt: freut mich einfach, dass du gerne weiterliest. 😊

Avatar von Oscillar

Lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Dann bleib ich mal dran und melde mich, wenn ich davon leben kann 😉

Avatar von Jürgen Podzkiewitz

Gibt Mut, aber ich fürchte die Praxis sieht etwas anders aus und das ist für mich völlig verständlich. Warum sollte jemand ein Abonnement abschliessen, wenn er für dasselbe Geld sich alle zwei Monate ein gutes Buch kaufen kann, von dessen Qualität ich mich vorher überzeugen kann. Ich glaube viele überschätzen halt die Relevanz ihrer Veröffentlichungen. Ich schreibe zum Beispiel meine Memoiren über 40 Jahre im Film- und Fernsehbusiness, Begegnungen mit Stars, Dreharbeiten und Lustiges und Nachdenkliches und da sind wirklich hochkarätige Namen dabei, von Fassbinder über Hallervorden bis zu Clint Eastwood und Robert Redford, alles mit vielen Fotos. Es war mir von Anfang an klar, dass damit kein Geld auf Substack zu verdienen ist, zu klein ist die Gruppe derer, die sich dafür interessieren könnten. Was ich damit bezwecke ist Reaktionen auf die Texte zu erhalten, bevor ich das Buch veröffentliche und auch das hält sich in Grenzen, leider, 3 Monate über 30 Abonnenten, 1500 gelesene Beiträge, im Schnitt pro Beitrag 30. Veröffentliche das ganze auch auf Englisch und hier kommt die Überraschung, nur 20 Abonnenten aber bestimmt 5 mal so viele Reaktionen, obwohl die Leute, gar nicht die deutsche Branche kennen. Ich glaube mittlerweile es hat auch etwas mit der Mentalität der Leserschaft zu tun, die in anderen Ländern viel offener für Unbekanntes ist. Ein weiteres Problem, was nützt der schönste Umschlag, wenn nur ein Zettel drin ist - man wirft ihn weg

Avatar von Constanze K. Langhamer

Hallo lieber Jürgen, das kann ich mir auch vorstellen, dass die verschiedene Mentalität eine große Rolle spielt. Doch vielleicht kommt es auch nur drauf an, das Konzept anzupassen? Oder etwas mehr Zeit geben? Früher oder später schwappt der Trend der USA doch zu Deutschland über. Oder was meinst Du dazu?

Avatar von Jürgen Podzkiewitz

Liebe Constanze, am Konzept liegt es wahrscheinlich nicht. Viele sind sich einfach nicht darüber im Klaren, daß selbst Topautoren wie Tom Clancy, Hemingway, selbst Simmel oder Klaus Schätzing es schwer hätten sich hier ohne Namen auf Substack durchzusetzen. Was hier am Besten läuft scheinen mir Ratgeber zu sein, die Geld damit verdienen uns zu erzählen, wie wir auf Substack Geld verdienen können oder andere Finanztips. Die Mentalitäten sind aber deutlich anders. Ich geb Dir mal ein Beispiel, wir haben für einen Kinofilm in den USA uns 3 Leute von der Strasse geholt, die typische amerikanische Landeier spielen sollten, was sie ja auch waren. Die spielten grandios, weil sie keine Probleme damit hatten sich selbst zu spielen. Undenkbar in Deutschland, jeder würde hier versuchen Marlon Brando zu geben und jede Natürlichkeit verlieren. Dort kannst Du jeden vor die Kamera stellen und erhältst ein ehrliches Statement, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden zu überlegen was er vielleicht besser nicht sagen sollte. Sie sind einfach authentischer und damit auch offener und neugieriger. Diese Neugier bringt uns aber die Leser. Hier hält man sich eher an Bewährtes. Wie heißt es so schön: Millionen Fliegen können nicht irren, esst mehr Sch……. Da ist echt was dran

Avatar von Constanze K. Langhamer

Hahaha Diese Fliegen...

Ja, da sprichst Du was an: alles sehr verkopft hier im Deutschen Lande.

Avatar von Jürgen Podzkiewitz

Das merkst Du hier auch an den deutschen Beiträgen. Viel pseudointellektuelles Geschwurbel oder mit vielen Worten kaum etwas sagen. Ist bei den englischsprachigen Posts deutlich anders

Avatar von Farzana Winkler

Ich finde du schreibst interssant 🙏

Avatar von Michél

Sehr guter Artikel. Ich schreibe gerade seit zwei Stunden, allerdings nicht an einem Artikel. Deswegen bin ich gerade kommentierfaul, weil etwas schreibmüde. Will nur sagen, toller Artikel und wieder war er dabei - der Döner :-).

Avatar von Spieltrieb

Simon, bei dem Flaschenhals bin ich ganz neugierig geworden. Wie kommt man dem denn auf die Spur? Ich hab das irgendwie noch nicht so richtig verstanden…

Avatar von J. Ruben

Die Engpasstheorie auf Substack anzuwenden ist ein ungewöhnlicher, aber ziemlich präziser Blick.

Ich frage mich vor allem, warum viele, die sagen, sie schreiben nur für sich, trotzdem insgeheim auf Resonanz warten. Das ist kein Widerspruch und auch keine Schwäche – das ist einfach menschlich.

Der Brief trägt etwas in sich, das ankommen will. Und wer das lange genug ignoriert, arbeitet irgendwann eher gegen sich als für sich.

Die 50-Prozent-Regel klingt erstmal ernüchternd für alle, die ihre ganze Energie in den Text stecken. Aber eigentlich beschreibt sie nur, was die meisten erfolgreichen Schreiber ohnehin tun, bevor sie den Text aus der Hand geben.

Avatar von Jeremy Tratzky

Bei mir klappt es noch nicht so wirklich

Avatar von Rebi

Interessanter Punkt, aber ich sehe das aus einer anderen Ecke. Bei mir ist der Engpass nicht der Umschlag, sondern tatsächlich der Brief. Ich höre ständig: Du schreibst zu wenig. Und das stimmt. Bevor ich über Marketing nachdenke, muss ich erst mal regelmäßig liefern. Deine Engpasstheorie funktioniert nur, wenn du überhaupt konstant produzierst. Sonst optimierst du ein System, das noch gar nicht läuft. Ich habe gelernt: Erst die Grundlagen sichern, dann die Details. Wer einmal im Monat postet, hat keinen Marketing-Engpass. Der hat ein Produktionsproblem. Und ja, viele schummeln sich selbst. Aber nicht nur beim "ich schreibe für mich". Auch beim "ich brauche nur besseres Marketing". Manchmal ist die unbequeme Wahrheit simpler: Du musst einfach mehr schreiben. Erst wenn der Brief regelmäßig kommt, lohnt sich die Arbeit am Umschlag.

Avatar von Farzana Winkler

Hallo , ich danke dir für alles !

Avatar von Farzana Winkler

Hallo , ich danke dir für alles !

Avatar von Marina Sosseh

Ganz einfach: Tipps über das Schreiben auf sozialen Medien geben , später dann Workshops und Coaching anbieten. Die ewige Wiederkehr, hätte Nietzsche dazu wohl kommentiert.

Avatar von Emanuel K.

Substack pusch die Posts und oft funktionniert es viel besser auf English als auf Deutsch… es ist schade aber so